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Besuch aus Sierra Leone an der BBS Kirn

Interessante Einblicke in den Unterricht in Theorie und Praxis

Am 17.09.2019 bekam die Klasse HBF FB 18 Besuch aus dem in Westafrika gelegenen Sierra Leone. Die Besucher Henrietta (w/32) und Sartie (m/36) kommen aus Kulanda Town, einem Stadtteil von Bo, welche mit knapp 175 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Sierra Leone ist.

Der Besuch der beiden dauerte vom 13.09. - 28.09.2019. Grund dafür ist die Mitgliedschaft der beiden im YMCA Kulanda Town. Der YMCA dort ist ein Partnerverein des CVJM Kirn, welcher dieses Jahr sein 50. Jubiläum feiert. Für weitere Informationen bezüglich der Arbeit des CVJM  besuchen Sie die offizielle Webseite unter www.cvjm-kirn.org.

Die Gäste aus Afrika besuchten uns aus diesem Anlass und wurden von dem CVJM-Mitglied Lisa Wenderoth, einer Schülerin der BBS Kirn, begleitet. Henrietta und Sartie besuchten den Englischunterricht bei Herrn Braun, wo sie zunächst in einer Vorstellungsrunde etwas über sich und ihre Heimat erzählen konnten. Themen waren zum Beispiel ihre Arbeit als Lehrerin und Buchhalter, das Schulsystem in Afrika und ihre Reise nach Deutschland. Danach wurden sie von fünf Schülerinnen und Schülern und Herrn Braun durch das Schulgebäude geführt. Unter anderem besuchten sie dabei die Steuerfachangestelltenklasse von Frau Heub, die Berufsfachschule 1 Gesundheit und Pflege bei Frau Weyand und die Berufsfachschule 1 Ernährung und Hauswirtschaft bei Frau Walg. Weiterhin besichtigten sie das Pneumatiklabor und die Holz- und Metallwerkstatt mit dem Schulleiter Herrn Sitzenstuhl.

In einer abschließenden Fragerunde in der Klasse konnten die Schülerinnen und Schüler den beiden noch Fragen zu ihrem Land stellen. Auf besonderes Interesse stießen dabei das Währungssystem, die politische Regierungsform, die landwirtschaftlichen Anbauformen, kulturelle Besonderheiten und hier besonders die traditionelle Küche.

Die beiden Gäste erzählten danach, dass sie die Schule sehr interessant fanden, da es viel zum Anschauen gab, wie z. B. die Auto- und Motormodelle der Automobilkaufleute oder die Ausstattung des Gesundheits- und Pflegeraumes. In ihrem Land haben sie so etwas nicht. Dort spricht, schreibt und liest man nur in der Schule. Es gibt keine Möglichkeiten, die Lerninhalte zu veranschaulichen.

Von Lisa Wenderoth

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